Küchen-Trends: Smart, nachhaltig und gut organisiert

Eine Küche ist heute nicht mehr nur zum Kochen da. Vielmehr ist sie zum Ausdruck der Persönlichkeit geworden und zum Treffpunkt für Familie und Freunde. Es wird gemeinsam gekocht, gebacken und gelacht. Entsprechend muss eine Küche heute andere Anforderungen erfüllen als noch vor 30 Jahren. In diesen Artikel finden Sie deshalb einen spannenden Blick auf die aktuellen Küchentrends, von verschiedenen smarten Optionen über das Thema Nachhaltigkeit bis hin zu Organisation und Minimalismus.

Die Küche im Wandel der Zeit

Die Küche spielt seit jeher eine wichtige Rolle im Leben einer Familie, schließlich ist sie das Zentrum der Lebensmittelversorgung und damit überlebenswichtig. Allerdings war sie lange Zeit den Frauen vorbehalten: Während die Mütter und Töchter in den Küchen arbeiteten, widmeten sich die Männer anderen Aufgaben.

Früher diente die Küche somit rein der Zubereitung von Speisen. Sie war oft abseits der Aufenthaltsräume, klein, ungemütlich, vielleicht nicht einmal beheizbar. Ihre Gestaltung war in erster Linie funktional, während optische Aspekte keine Rolle spielten.

Diese Sicht- und Gestaltungsweise begann sich im 20. Jahrhundert grundlegend zu ändern. Die Küche wurde immer weiter technologisiert und damit veränderte sich auch ihre Dynamik: Die Zubereitung von Speisen wurde schneller und einfacher, nebenbei blieb mehr Zeit für Gespräche und somit wurde die Küche immer mehr zum zentralen Treffpunkt für die ganze Familie.

Gefördert wurde diese Entwicklung außerdem durch digitale Technologien, sodass auch das Entertainment in die Küche einzog. Es konnte beispielsweise neben dem Kochen ferngesehen oder auf dem Tablet gesurft werden.

Dementsprechend wurde sogar die Innenarchitektur angepasst: Offene Küchen und Wohnküchen wurden zum neuen Normal, sodass Wohnzimmer, Esszimmer und Küche zunehmend verschmelzen. Damit gehört der isolierte Kochplatz endgültig der Vergangenheit an und in vielen Haushalten ist die (Wohn-)Küche mittlerweile der zentrale Dreh- und Angelpunkt für die ganze Familie geworden.

Smart Kitchen: Die Zukunft der Küchentechnologie

Mit den digitalen Technologien ist ein wichtiges Stichwort gefallen: Sie prägen die moderne Küche in immer größerem Ausmaß. Hierbei handelt es sich nicht nur um das soeben erwähnte Entertainment, sondern die Technologie wird in der Küche immer mehr zur hilfreichen Unterstützung.

Eines Tages besteht die Zubereitung von Speisen vielleicht nur noch aus der Bedienung all der Maschinen und Geräte in der Küche – ähnlich, wie es moderne Küchenmaschinen bereits vermuten lassen, die schon jetzt in zahlreichen Küchen zu finden sind. Wer ausreichend Geld investiert, kann also bereits von einer hoch technologisierten Küche profitieren und stattdessen die Zeit anders nutzen, beispielsweise eben für Entertainment oder Gespräche mit der Familie.

In diesem Zuge hat sich ein neuer Begriff etabliert, die sogenannte Smart Kitchen. Sie bietet einerseits eine Vielzahl an intelligenten Geräten, die zahlreiche Handgriffe erleichtern oder sogar gänzlich abnehmen können, ohne dass dafür noch menschliche Hilfe notwendig ist. Zum Beispiel das Schälen der Kartoffeln oder Pürieren von Babybrei.

Eine Smart Kitchen kann aber noch deutlich mehr: Sie ist vernetzt, sprich die Geräte können untereinander kommunizieren oder ferngesteuert werden, beispielsweise per App auf dem Smartphone. Damit verändert sich die Art und Weise, wie die Küche genutzt wird und welche Rolle sie für das Familienleben spielt.

Es könnte sogar sein, dass sie als Treffpunkt an Bedeutung verliert, da das Kochen selbst dadurch einen geringeren Stellenwert im Alltag einnimmt – dass dafür aber das gemeinsame Essen der Mahlzeiten in den Vordergrund rückt. Es lohnt sich demnach ein genauerer Blick auf die Smart Kitchen und ihre Potenziale, um herauszufinden, wohin die Küchentrends jetzt und in Zukunft gehen.

Smart Cooking mit intelligenten Küchengeräten

Beim technologischen Fortschritt denken die wenigsten Leute direkt an die Küche. Doch gerade hier hat er sich in den vergangenen Jahrzehnten besonders bemerkbar gemacht.

Früher musste in der Küche noch alles von Hand gemacht werden, später wurden viele Arbeiten erleichtert, beispielsweise durch den Herd, der das Anfeuern überflüssig machte.

Doch heutzutage erreicht die Technologie in der Küche eine ganz neue Ebene. Das Smart Cooking verändert das Kocherlebnis grundlegend, indem vom Kühlschrank bis zum Ofen im Grunde jedes Gerät in einer „intelligenten“ Variante erhältlich ist. Das bedeutet, dass sie über hilfreiche Funktionen verfügen, die den Kochprozess deutlich beschleunigen und vereinfachen.

Beispiele für solche Geräte gibt es mittlerweile viele. Der Thermomix ist sicherlich eines der bekanntesten davon, genauso sind smarte Kühlschränke inzwischen weit verbreitet. Weiterhin erhöhen moderne Funktionen wie ein automatisches Abschalten von Herd oder Ofen die Sicherheit in der Küche und ermöglichen es den Kochenden, zwischendurch den Raum zu verlassen.

Auch deshalb könnte sich das Familienleben bald wieder mehr in anderen Räumlichkeiten abspielen – denn gekocht wird sozusagen nebenbei. Der neue Komfort und die Effizienz, die die modernen Geräte mit sich bringen, bieten aber noch weitere Vorzüge. Sie erhöhen oftmals die Energieeffizienz und tragen zu mehr Nachhaltigkeit bei.

Smart Home Fridgestock.adobe.com / hakule

Künstliche Intelligenz in der Küche

Damit sind die Potenziale noch bei weitem nicht ausgeschöpft: Mit Hilfe von KI können die Küchengeräte von morgen sogar die Gewohnheiten und Vorlieben der Familienmitglieder kennenlernen und beispielsweise selbständig Rezeptvorschläge machen oder die optimale Garzeit ermitteln, damit das Gericht perfekt nach dem eigenen Geschmack gelingt. Es sind somit nicht nur digitale Technologien, die zunehmend in die Küche einziehen, sondern auch intelligente Technologien – und deren Entwicklung steckt erst in den Anfängen.

Schon jetzt gibt es vielfältige Einsatzbereiche für Künstliche Intelligenz in der Küche und diese werden in Zukunft immer weiter zunehmen. So ist es beispielsweise denkbar, dass sie selbständig analysiert, welche Zutaten sich im Kühlschrank befinden und daraus individuelle Rezeptvorschläge kreiert, die zu den Ernährungsplänen und -vorlieben der Haushaltsmitglieder passen.

Oder aber die smarten Geräte erkennen eigenständig, wann ein Gericht fertig ist, indem beispielsweise die Temperatur, Zeit und weitere Faktoren durch spezielle Sensoren überwacht werden.

Das macht es in Zukunft einfacher, selbst komplizierte Gerichte perfekt gelingen zu lassen, ohne dafür viel Zeit investieren zu müssen. Zudem wird durch die Künstliche Intelligenz das Management in der Küche deutlich vereinfacht, vom Schreiben des Einkaufszettels bis hin zur Auswahl der Rezepte.

Smart Home Integration

Mittlerweile erstreckt sich die Künstliche Intelligenz aber längst nicht mehr nur auf die Küche selbst, sondern über das gesamte Zuhause – das sogenannte Smart Home. Immer mehr Häuser werden heutzutage in einzelnen Bereichen oder vollständig mit intelligenten Technologien versehen, um den Alltag beispielsweise sicherer oder komfortabler zu machen.

Das lässt sich wiederum in der Küche nutzen, beispielsweise für das Entertainment nebenbei per Sprachsteuerung, um Geräte per App schon zu steuern, bevor der Raum betreten wird; oder sogar noch vor dem Heimkommen. Der Kaffee soll fertig sein, wenn die Bewohner von der Arbeit kommen? Die Heizungen sollen rechtzeitig die Wohnräume aufwärmen? Oder das Licht in der Küche soll per Smartphone ausgeschaltet werden? All das ist heutzutage kein Problem mehr.

In Zukunft werden die Auswahl und die Einsatzbereiche solcher Technologien noch deutlich zunehmen, allerdings kommen diese nicht ganz ohne Probleme. Wann immer ein Smart Home eingerichtet wird, sind die Sicherheit sowie der Datenschutz wichtig Themen.

Das gilt genauso in der Küche, denn werden beispielsweise Rezepte im Internet gesucht, geben die Bewohner Daten über ihre Ernährungsgewohnheiten preis. Jeder muss daher selbst abwägen, ob und inwiefern er sein Smart Home beziehungsweise die smarte Küche mit dem Internet verbinden möchte.

Trotzdem bieten die modernen Technologien zahlreiche Vorteile, wie die bereits erwähnte Sicherheit oder das Plus an Komfort. Zudem können sie der Nachhaltigkeit dienen, indem beispielsweise Lichter, Heizungen oder die Kühlschranktemperatur vollautomatisch und gegebenenfalls ferngesteuert an den individuellen Bedarf angepasst werden.

Nachhaltige Küchentrends: Umweltfreundliches Kochen und Essen

Die Nachhaltigkeit gewinnt derzeit in sämtlichen Lebensbereichen an Bedeutung, unter anderem in der Küche: Hier betrifft sie schließlich besonders viele Aspekte, wie den Strom- und Wasserverbrauch oder die Herkunft der Lebensmittel. Eine moderne Küche soll daher auch nachhaltig sein, um das Kochen einfach, schnell, gesund und trotzdem umwelt- und klimafreundlich zu gestalten.

Ein Spagat, der nicht ganz einfach zu meistern ist, doch nachhaltige Kochmethoden, umweltfreundliche Utensilien und dergleichen helfen dabei. Was bedeutet das für die Praxis?

Grocery Shopping - Applesstock.adobe.com / bernardbodo

Nachhaltige einkaufen und kochen

Die Nachhaltigkeit ist also ein wichtiger Trend in der modernen Küche – aber ein Trend, der mit großer Wahrscheinlichkeit langfristig bleibt. Dafür muss nicht zwingend in intelligente Technologien investiert werden oder in die modernste Ausstattung.

Schon die richtigen Kochmethoden sind ein guter Anfang, um dabei Energie zu sparen und die Umwelt zu schonen. Diese beginnen bereits bei der Auswahl der richtigen Speisen. Die regionale und saisonale Küche gewinnt in diesem Zuge an Bedeutung. Bestenfalls wurden die Zutaten umweltfreundlich angebaut und nicht weit transportiert. Zudem ist es oftmals gesünder, auf möglichst frische Lebensmittel aus der Region zu setzen.

Nachhaltig einzukaufen und zu kochen, bedeutet außerdem, weitestgehend oder komplett auf tierische Produkte zu verzichten. Wird zusätzlich auf unverarbeitete Lebensmittel gesetzt, so fallen zugleich große Mengen an CO2 weg, die durch die Produktion sowie Verarbeitung entstehen.

Nicht zuletzt gilt es, beim Kochen selbst auf einen möglichst geringen Strom- und Wasserverbrauch zu achten und den Müll auf ein Minimum zu reduzieren. Dazu später mehr.

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Umweltfreundliche Küchenausstattung

Neben den Einkaufs- und Kochgewohnheiten helfen die richtigen Geräte und Utensilien dabei, dem Trend zum nachhaltige(re)n Kochen zu folgen. Dazu gehört zum Beispiel die Wahl von energieeffizienten Elektrogeräten, die zugleich dabei helfen, Geld zu sparen.

Allerdings ist es in nur in den wenigsten Fällen sinnvoll, funktionstüchtige Geräte zu entsorgen, um energieeffizientere Modelle zu kaufen. Muss aber sowieso ein neuer Herd, Ofen oder Kühlschrank angeschafft werden, so sollte die Energieeffizienz ein wichtiges Auswahlkriterium sein.

Unterschiede gibt es zudem bei der Art der Elektrogeräte, beispielsweise beim Kochfeld. Im Sinne der Nachhaltigkeit gilt die Zubereitung bei Niedrigtemperaturen als empfehlenswert, sprich die Investition in einen Dampfgarer ist eine Überlegung wert – abhängig von den individuellen Ernährungsgewohnheiten.

Ein Induktionskochfeld will hingegen gut überlegt sein. Es gilt prinzipiell als nachhaltigere Alternative zum Gas- oder Glaskeramikherd, allerdings ist entscheidend, woher der verwendete Strom stammt und welches Kochgeschirr bereits vorhanden ist. Nicht alle Töpfe und Pfannen eignen sich für einen Induktionsherd.

Es sollte deshalb im Einzelfall abgewogen werden, ob sich die Investition in ein Induktionskochfeld und das spezifische Kochgeschirr lohnt – für die Nachhaltigkeit und den Geldbeutel. Auf nachhaltigen Strom zu setzen, ist hingegen in jeder Küche möglich und sinnvoll.

Übrigens: Das Kochgeschirr sollte möglichst lange Zeit verwendet werden, um Müll zu minimieren. Deshalb lohnt sich auch hier die Investition in höherwertige Modelle aus nachhaltigen und langlebigen Materialien. Plastik in all seinen Variationen wird in der modernen Küche hingegen vermieden.

Zero-Waste-Küche

Kein Plastik – dieser Grundsatz ist in der Küche der Zukunft also unumgänglich und er betrifft längst nicht nur die Küchenutensilien. Bei den Lebensmitteln, bei Zubehör oder bei all den anderen Einkäufen, die rund um die Küche getätigt werden, sollte auf Plastik ebenfalls möglichst verzichtet werden.

Selbst beim Kauf und Einbau der Küche lohnt es sich, auf nachhaltige Materialien zu setzen, die langlebig sind und eines Tages entsorgt werden können, ohne zur Belastung für die Umwelt zu werden.

Die Zero-Waste-Küche umfasst aber nicht nur den Verzicht auf Plastikmüll, sondern sämtliche Abfälle sollen minimiert werden. Das gilt vor allem für Lebensmittel, die entsorgt werden, obwohl sie oftmals noch genießbar sind. Heutzutage gibt es daher immer mehr Initiativen gegen die Lebensmittelverschwendung. Jeder kann und sollte einen Beitrag dazu leisten.

Die Kunst der Küchenorganisation: Tipps für eine effiziente und ästhetisch ansprechende Küche

Gerade, weil die moderne Küche einen wichtigen Stellenwert im Familienleben einnimmt und häufig direkt in das Ess- und Wohnzimmer integriert ist, muss sie sich auch optisch ansprechend in die eigenen vier Wände einfügen. Zuletzt werfen wir daher einen Blick auf die Frage, wie eine ästhetische und dennoch effiziente Küche gemäß den aktuellen Trends aussieht.

Küchenlayout und -struktur

Ergonomie ist in der Küche das A und O. Mit steigendem Lebensalter gewinnt sie zusätzlich an Bedeutung. Somit ist es sinnvoll, schon beim Kauf einer neuen Küche oder bei der Planung eines Hauses die Ergonomie zu beachten.

Worauf hierbei der Fokus liegt, ist die Funktionalität. Dazu gehört die idealen Höhe der Arbeitsfläche, gut zu erreichende Schränke und Regale und verkürzte Laufwege. Das ermöglicht es, effektiver und sicherer zu arbeiten.

Eine ergonomische Küche ist aber nicht nur für die ältere Generation essenziell, um trotz des vorangeschrittenen Alters noch selbstständig kochen zu können. Sie ist bereits für jüngere Menschen von Vorteil, um Fehlhaltungen während des Kochens und daraus resultierende Haltungsschäden oder Schmerzen zu vermeiden.

Weitere Aspekte, die beim Bau einer ergonomischen Küche berücksichtigt werden sollten, sind eine optimale Anordnung von Arbeitsbereichen sowie eine flexible Nutzung der Arbeitsflächen.

Zudem wird empfohlen, die sogenannte Dreiecksregel zu beachten: Sie besagt, dass die drei Hauptarbeitsbereiche, nämlich die Spüle, der Herd und der Kühlschrank, bestenfalls in einem gleichseitigen Dreieck angeordnet werden. Das garantiert kurze Wege und verhindert, dass sich mehrere Personen gegenseitig stören, wenn sie zur gleichen Zeit in der Küche arbeiten.

In kleinen Räumen liegen zudem klapp-, roll-, ausziehbare oder modulare Elemente im Trend, um beispielsweise mehr Arbeitsfläche oder eine mobile Kücheninsel zu schaffen, wenn diese benötigt werden – und sie anschließend wieder platzsparend zu verstauen.

Intelligente Lagerungslösungen

Die Lagerung stellt in der Küche häufig eines der größten Probleme dar. Die Lebensmittel und Utensilien brauchen Platz und stellen außerdem unterschiedliche Anforderungen an ihre Lagerung.

Das gilt vor allem bei verderblichen Waren. Eine spezielle Vorratskammer ist dafür hervorragend geeignet, sei es ebenfalls im Wohnbereich oder in einem trockenen Keller. Aber auch ein moderner Kühlschrank sowie geschlossene Aufbewahrungsschränke ohne Lichteinfall sind für die Lagerung unterschiedlicher Lebensmittel gut geeignet.

Gegebenenfalls lohnt es sich, diese in andere Behältnisse umzufüllen, um sie nach dem Öffnen wieder zu verschließen oder länger haltbar zu machen. Hierfür empfehlen sich ebenfalls nachhaltige Materialien wie Glas oder Holz.

Wenn es um die Funktionalität in der Küche geht, sind außerdem ausziehbare Schubladen, Hängeaufbewahrungssystem für Utensilien oder Eckschrank-Lösungen sinnvoll. Sie ermöglichen einen maximalen Stauraum bei minimalem Platzbedarf und verwandeln somit selbst eine kleine Küche in einen angenehmen Aufenthaltsort, der ein komfortables und effizientes Kochen ermöglicht.

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Behälter und Etikettierung

Gerade, wenn andere als die Originalbehälter genutzt werden, um Lebensmittel aufzubewahren, geht schnell der Überblick verloren. Das gilt ebenfalls, wenn die Produkte unverpackt eingekauft werden.

Die richtigen Behälter und Etikettierungen sind daher in der modernen Küche unverzichtbar. Sie sorgen dafür, dass alles gut verstaut ist, so lange wie möglich frisch bleibt und rechtzeitig verbraucht wird, indem das Etikett das Mindesthaltbarkeitsdatum verrät. Somit kann die Etikettierung auch einer Lebensmittelverschwendung entgegenwirken.

Im Trend liegen diesbezüglich derzeit transparente Behälter, die auf den ersten Blick erkennen lassen, was sich im Inneren befindet – wie vorab erwähnt, bestehen diese der Umwelt zuliebe bevorzugt aus Glas. Darauf können immer wieder neue Etiketten angebracht werden, eben passend zum Inhalt.

Eine einheitliche Etikettierung hilft dabei, den Überblick zu behalten, dadurch ein Verderben von Lebensmitteln zu verhindern und in der Küche effizienter zu arbeiten. Jeder sollte sich daher ein individuelles System zurechtlegen, an das sich alle Familienmitglieder halten.

Minimalistische Küchendesigns und Ausstattung

Zuletzt darf der Minimalismus nicht unerwähnt bleiben, wenn es um aktuelle Küchen-Trends geht. Moderne Küchen werden mit hochwertiger und langlebiger Ausstattung bestückt, um Müll zu vermeiden, ebenso wie einen erhöhten Stromverbrauch durch überflüssige Geräte.

Der Sinn steht stattdessen nach integrierten Multifunktionsgeräten und Werkzeugen, die wenig Platz in der Küche einnehmen. Dabei steht Effizienz und Ästhetik neben der Qualität an erster Stelle – erneut sind aber nachhaltige Materialien die erste Wahl.

In einem minimalistischen Küchendesign treffen also alle Trends aufeinander und vereinen sich zu einer funktionalen, ästhetischen sowie nachhaltigen Ausstattung. Richtig umgesetzt, bedeutet ein minimalistischer Ansatz in der Küche nicht zwingend, auf Komfort verzichten zu müssen. Stattdessen geht es darum, bewusster auszuwählen und das Vorhandene zu optimieren. Ein Ansatz, der ebenfalls nicht nur ein kurzzeitiger Trend sein sollte, sondern grundsätzlich zu empfehlen ist – auch über die (Wohn-)Küche hinaus.

Autor: Red.

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